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Alpine Gefahren im Sommer
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Erste Hilfe
Obwohl sich Ausrüstung und Technik in den letzten Jahren ständig verbessert haben, gibt es in jedem Jahr zahlreiche Bergunfälle. Selbst der 'beste' Bergsteiger kann unerwartet in eine Notsituation geraten oder unterwegs auf eine verunglückte Person treffen. Daher sollte es für jeden Bergwanderer selbstverständlich sein, sich neben einer umfassenden Tourenvorbereitung auch mit dem kleinen Einmaleins der Ersten Hilfe zu beschäftigen.

Die Erste Hilfe steht am Anfang der Rettungskette. Da bis zum Eintreffen eines Rettungsdienstes in den Bergen möglicherweise längere Zeit vergehen kann, fällt dem Ersthelfer die entscheidende Rolle zu. Dazu bedarf es keiner großen Routine oder langjähriger Erfahrung, sondern dem Behalten des Überblickes und der Beachtung einfacher Regeln.

Absichern / Eigenschutz: Überblick verschaffen - Gefahren für sich und andere erkennen - Eigen- und Fremdgefährdung ausschließen - aus akuter Gefahr retten - anwesende Personen zur Rettung anleiten

Notruf / Sofortmaßnahmen: So schnell wie möglich Notruf absetzen und Sofortmaßnahmen ergreifen, um die Vitalfunktion der verunglückten Person zu erhalten oder zu stabilisieren.

Fundierte Erste-Hilfe-Kenntnisse sind nicht nur im Alltag von Bedeutung, sondern im Gebirge unabdingbar. Empfehlenswert ist daher der Besuch eines speziell dafür vorgesehenen, bergbezogenen Erste-Hilfe-Kurses.
Wir haben uns sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt, wobei uns besonders das bewährte und einprägsame Prioritätenschema RUM - BAP --> SAU - DIWAN der Outdoorschule Süd e.V. gefallen hat, das wir in Abstimmung mit Autor und Verlag nachstehend kurz vorstellen möchten (entnommen aus dem Ratgeber: Erste Hilfe Outdoor von Peter Oster s.u.).

Da es eigentlich unmöglich ist, Erste Hilfe aus einem Buch zu lernen, kann das Buch nur eine Ergänzung zum Besuch eines Erste-Hilfe-Seminars sein, z.B. dem speziellen Erste-Hilfe-Outdoor-Seminar der Outdoorschule Süd e.V..
 RUM - BAP --> SAU - DIWAN

Prioritätenschema RUM - BAP --> SAU - DIWAN

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bild © Outdoorschule Süd e.V.)

RUM:
Auf den ersten Blick versucht man die Risiken der Notfallsituation wahrzunehmen; evtl. ist die verunglückte Person aus einem akuten Gefahrenbereich zu retten. Dann versucht man anhand der Analyse des Umfeldes bzw. Rekonstruktion des Unfallherganges auf mögliche Ursachen der Verletzung und der Verletzungsschwere zu schließen. Sofort beginnt ein gutes Unfall-Management durch effektive Koordination der Rettung und sofortige Notrufabsetzung.

BAP-Funktionen:
Jetzt beginnt die medizinische Versorgung mit einem Check der lebenswichtigen Vitalfunktionen wie Bewusstsein, Atmung und Puls.

Bei Ausfall einer BAP-Funktion ist sofortiges Handeln erforderlich:
  • Bei Bewusstlosigkeit mit normaler Atmung gehört der Patient in die stabile Seitenlage
  • Bei Bewusstlosigkeit und nicht normaler Atmung ist Herz- Lungenwiederbelebung erforderlich

Auch wenn Bewusstsein, Atmung und Puls vorhanden sind, kann bei entsprechender Veränderung dieser Vitalfunktionen ein SAU-gefährlicher Notfall vorliegen, der dann vorrangig versorgt werden muss.

SAU-gefährlich:
Daneben gilt es weitere lebensbedrohliche Zustände wie Schock, Atemstörung und Unterkühlung schnell zu erkennen und zu behandeln.

DIWAN:
Sind die ersten beiden Teile des Prioritätenschemas abgearbeitet, kann in aller Ruhe eine koordinierte Durchführung weiterer wichtiger - jedoch nicht mehr lebensrettender - Punkte erfolgen, z.B. Detailuntersuchung, Immobilisierung, Wundversorgung, Abtransport oder Notfallcampeinrichtung.

Fazit:
RUM - BAP --> SAU - DIWAN optimiert den Ablauf einer Rettungsaktion.

Mit freundlicher Genehmigung (© Outdoorschule Süd e.V.)
Erste Hilfe OutdoorRatgeber: Erste Hilfe Outdoor - Fit für Nofälle in freier Natur:
(Peter Oster, 2. überarbeitete Auflage, erschienen 2008 im Ziel-Verlag Augsburg.)

Alle beschriebenen Techniken sind in der Praxis erprobt und haben sich bewährt. Durch viele Abbildungen und witzige Illustrationen ist das Buch sehr anschaulich gestaltet. Es eignet sich somit hervorragend als Ergänzung zu einem Erste-Hilfe-Kurs oder zum Selbststudium.
Das Buch beruht auf dem bewährten Prioritätenschema RUM - BAP --> SAU - DIWAN.

Praktisch: Die wichtigsten Infos zu Erste Hilfe Outdoor sind in einem übersichtlichen "Spickzettel" zusammengefasst, der als Begleitung auf allen zukünftigen Touren gedacht ist und im Ernstfall die richtigen Tipps zu einer erfolgreichen Rettung des Patienten geben kann (genau dieser Spickzettel ist bereits im Inhalt des Erste-Hilfe-Pakets FIRST AID BASIC von Tatonka enthalten; s.u.)

Erste Hilfe Outdoor: Klick ins Buch Klick ins Buch   
 First Aid Basic von TatonkaFIRST AID BASIC (Erste-Hilfe-Paket von Tatonka)

Weniger sollte man wirklich nicht mitnehmen. In diesem Set findet man die Tagestouren-Grundausstattung für eine Person - perfekt auf den Einsatzzweck abgestimmt und übersichtlich verstaut. Wie bei anderen Produkten der Tatonka Erste-Hilfe-Linie hat auch hier die Outdoorschule Süd ihre Kompetenz einfließen lassen. Praktisch ist der beiliegende Erste-Hilfe-Outdoor "Spickzettel".
Inhalt der Sets regelmäßig überprüfen und evtl. ergänzen (Pinzette zur Zeckenentfernung, Tape, Schmerzmittel, Kohletabletten etc.).

Weitere von Tatonka gemeinsam mit der Outdoorschule Süd entwickelte Produkte sind: Basic Waterproof, Compact, Complete, Advanced und Sterile. Für längere Touren empfehlenswert sind Complete und Advanced.

Aktuelle Übersicht der bei Bergfreunde.de erhältlichen Erste-Hilfe-Sets.
Weitere Empfehlungen:
Erste Hilfe UnterwegsRatgeber: Erste Hilfe Unterwegs - effektiv und praxisnah:
(Armin Wirth, 3. Auflage 2007, Reise Know-How Verlag Rump)

Der komplette Ratgeber für die Erste Hilfe zu Hause, im Urlaub und auf Expeditionen.

Dieses praxisorientierte medizinische Handbuch für unterwegs beinhaltet u.a. "Grundlagen der Ersten und Zweiten Hilfe speziell für Reisende, Outdooraktive und auf Expeditionen", "Tipps zur Vorbereitung auf die Reise und Prävention von Unfällen", usw.

Erste Hilfe Unterwegs: Klick ins Buch Klick ins Buch   
Wo es keinen Arzt gibtRatgeber: Wo es keinen Arzt gibt - Hilfe und Selbsthilfe auf Reisen:
(David Werner, 11. Auflage, 2008 im Reise Know-How Verlag Rump)

"Wo es keinen Arzt gibt" ist mehr als ein Erste-Hilfe-Buch: Von leichten bis schwersten Krankheiten auf Fernreisen, von heilenden oder gefährlichen Hausmitteln bis zu helfenden oder überflüssigen modernen Medikamenten; von der richtigen Ernährung bis zur Behandlung aller typischen Tropenkrankheiten. Besonderen Wert legt der Autor auf die Vermittlung des Wissens, wie man nicht nur sich selbst, sondern auch anderen helfen kann.

Wo es keinen Arzt gibt: Klick ins Buch Klick ins Buch   
Erste Hilfe BergrettungRatgeber: Erste Hilfe Bergrettung:

Von der Zusammenstellung eines idealen Erste-Hilfe-Sets bis hin zu den Elementarmaßnahmen bei akut lebensbedrohlichen Zuständen und dem behelfsmäßigen Abtransport eines Verletzten im Gebirge, bietet dieses Buch einen praxisorientierten Leitfaden für alle Bergsportler. Der umfangreiche Bereich „Lawinen“ wurde ebenfalls berücksichtigt.

Erste Hilfe Bergrettung Inhaltsverzeichnis    Erste Hilfe Bergrettung Innenansicht

 
Notsignale
Wie kann man im Unglücksfall schnelle Hilfe holen?
An 1. Stelle steht heutzutage natürlich das Handy. Kennen Sie die Notrufnummern der Alpenländer? Unter der Europäischen Notrufnummer 112 wird man abhängig vom eigenen Standort automatisch in die entsprechende Leitstelle des jeweiligen Landes eingeloggt.

  • 112 Überall (Europäischer Notruf)

Was sollte die Notfallmeldung beinhalten?
Um eine Rettung sinnvoll und zielgerecht planen zu können, benötigen die Leitstellen möglichst exakte Angaben. Hier kann man sich das 5-W-Schema einprägen:

5-W-Schema einer Notfallmeldung
Ergänzung zu "Wo ist es passiert?": Voraussetzung sind entsprechende Fähigkeiten zur Orientierung mit Karte, Kompass oder GPS (GPS, Karte und Kompass).


Alpines Notsignal:
Ohne Handy (-empfang) bleibt nur noch die Möglichkeit, ein hörbares oder sichtbares Signal abzusetzen. Dazu dient das im ganzen Alpenraum gültige Alpine Notsignal:

Notsignal:
  • in regelmäßigen Abständen sechsmal in der Minute, also alle 12 Sekunden, ein hörbares (Rufen/Pfeifen/Trillerpfeife usw.) oder ein sichtbares (Blinkzeichen mit Taschenlampe/Biwaksack ausfalten und wieder zusammenlegen usw.) Zeichen abgegeben.
  • danach eine Minute Pause
  • danach das Notsignal solange wiederholen, bis es eine Antwort gibt

Antwortsignal:
  • in regelmäßigen Abständen dreimal in der Minute, also alle 30 Sekunden, ein Zeichen abgegeben.
  • danach eine Minute Pause
  • danach das Antwortsignal wiederholen usw.

1894: Angeregt durch den englischen Bergsteiger C. Dent, wird das Alpine Notsignal in Bergsteigerkreisen weit verbreitet. Es lautet: Ein innerhalb einer Minute sechsmal in regelmäßigen Abständen von zehn Sekunden hörbares Zeichen. Hierauf eine Pause von einer Minute, bis Antwort erfolgt. Die Antwort der Rettungsmannschaft wird erteilt, indem innerhalb einer Minute dreimal in regelmäßigen Zwischenräumen ein Zeichen gegeben wird und nach einer Pause von einer Minute wiederholt wird. Das Notsignal können Sie durch lautes Rufen, Pfeifen, Schießen, durch Schwenken eines Tuches, durch Rauch, Spiegelung oder mit der Taschenlampe geben.

Signale für Hubschrauber:
Zur Verständigung mit der Luftrettung dient die internationale Zeichengebung Y (erhobene Arme) für YES, ich brauche Hilfe und N (ein Arm erhoben, einer gesenkt) für NO, ich brauche keine Hilfe.
= ICH BRAUCHE HILFE             = ICH BRAUCHE KEINE HILFE

Die ganzen Hinweise haben wir hier nochmals zum Ausdrucken und Mitnehmen zusammengefasst.

 
Alpine Gefahren im Sommer
"So schön das Fliegen mit einem Hubschrauber ist,
auf einer Bahre liegend ist das Erlebnis nichts mehr wert!"

(© 1989 Jürgen König "Medalges - Ein Jahr alleine in den bleichen Bergen")
Um Unfälle zu vermeiden sollte man bei jeder Tour im wesentlichen folgende Ratschläge beachten:

1. Wie sieht es mit der Tourenplanung aus? Eine Bergtour beginnt nicht erst am Parkplatz, sondern bereits in aller Ruhe zuhause. Anhand von aktuellem Kartenmaterial legt man sich alternative Abstiege zurecht und merkt sich die Position von umliegenden Schutzhütten.
2. Was macht das Wetter? Vor einer Tour sollte man sich über die möglichen Wetterverhältnisse vor Ort Kenntnis verschaffen, da es selbst im Hochsommer zu überraschenden Wintereinbrüchen kommen kann. Hüttenwirte, Bergführer, Wetterdienste und z.B. die Alpinberatung von Oberstdorf geben gerne Auskunft über die örtlichen Verhältnisse.
3. Welche Ausrüstung nehme ich mit? Richtige und funktionierende Ausrüstung sollte zum Standard gehören. Angefangen von Bergstiefel bis je nach Erfordernis hin zu Steinschlaghelm, Grödl usw. Daneben sollte auf Mitnahme von genügend Proviant und Flüssigkeitsvorräten geachtet werden.
4. Sind Technik und Kondition vorhanden? Sind Kondition und körperliche Verfassung von mir und den Begleitern für die geplante Tour ausreichend? Ist man an die Höhe gewöhnt (für Gipfel ab ca. 2.500m)? Unterwegs genügend trinken und bei gleichmäßigem Lauftempo ausreichende Pausen einlegen.
5. Kann ich rechtzeitig abbrechen und umkehren? Verschlechtern sich die äußerlichen Umstände oder läßt die Kondition nach, ist es an der Zeit umzukehren. Neben Euphorie und Gruppenzwang ist es jedoch schwer sich eine Schwäche einzuräumen. Man sollte sich hierbei stets vor Augen führen, dass eine Tour nicht am Gipfel endet, sondern ein noch mitunter beschwerlicher Abstieg bevorsteht.

Auf den Seiten von Alpin.de werden in sogenannten "Onlinekursen" grundlegende Techniken und Fertigkeiten, die für die verschiedenen Disziplinen des Bergsteigens erforderlich sind, vermittelt. Nachstehend haben wir einige aufgeführt:

Online-Kurs von "Alpin.de". Hier: Gehen im Schrofengelände.

Online-Kurs von "Alpin.de". Hier: Gehen im weglosen Gelände.

Online-Kurs von "Alpin.de" zum Thema Sicherheit (von erfahrenen Bergführern).

Ideal zur Vorbereitung auf die neue Saison:
Online-Kurs von "Alpin.de" zum Thema Medizin & Fitness mit Fitness-Programm für zwölf Wochen in den Dispziplinen: Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft.

Online-Kurs über Alpine Gefahren, z.B. Risikofaktor Wetter bei "Bergsteiger.de".

  
Alpine Gefahren im Winter
Lawinenlagebericht
Lawinenwarndienste
Risikomanagement
Sicherheitsausrüstung
 
Lawinenlagebericht

Das wichtigste Instrument zur Beurteilung der Lawinengefahr ist der Lawinenlagebericht (LLB); alle modernen Risikomanagement-Methoden beziehen sich auf diese amtliche Grundlage. Nach einer Studie kannten zwei Drittel die aktuelle Gefahrenstufe am Tag ihrer Tour. Doch die Zusatzinformationen, in denen die wesentlichen Punkte stehen, kannten die Wenigsten. Welche Informationen der LLB beinhaltet und wie er richtig gelesen wird habe wir nachstehend zusammengestellt:

Was ist wo im Lawinenlagebericht zu finden:
(zum Vergrößern in die Grafik klicken)

a) Gefahrenstufe
b) vorwiegende Hangrichtungen von Gefahrenstellen
c) Entwicklung der letzten Tage
d) Wetter, Neuschneemenge, Temperatur
e) Beschreibung und Erklärung der Schneedecken-Situation
f) Kurze, genaue Bezeichnung, Beschreibung und Lokalisierung der Gefahrenstellen
g) Zu erwartende Entwicklung in den nächsten Tagen

Im neuen LBB sind zusätzliche Unterscheidungen nach Region (z.B. Allgäuer, Ammergauer, Werdenfelser, usw) und Waldgrenze (ober- / unterhalb) ausgearbeitet.

zum Vergrößern anklicken

weitere Links:
So lesen Sie den Lawinenlagebericht richtig (eine Info-Seite von "alpin.de)
Was ist die LLB-Matrix? (Erklärung von "bergundsteigen.at")
Hier gehts zum aktuellen Lawinenlagebericht des Lawinenwarndienstes Bayern.

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Lawinenwarndienste

Lawinenwarndienst Bayern Lawinenwarndienst Tirol Landeswarnzentrale Vorarlberg Internationaler Lawinenlagebericht
---- LWD Bayern ---------- LWD Tirol -------------------- Landeswarnzentrale Vorarlberg --------- Internat.Lawinenlagebericht ---

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Risikomanagement

DVD: Notfall LawineDVD: Notfall Lawine vom DAV (Laufzeit 35 min.)

Inhalt:
- Richtiger Umgang mit LVS
- LVS-Check
- Suchstrategien bei Einfach- und Mehrfachverschüttung etc...

Für Skibergsteiger, Schneeschuhgeher, Snowboarder, Freerider und Variantenfahrer.

Bergrettung.atGrundregeln der Bergrettung.at:
"Lebend aus der Lawine - Kampf dem Lawinentod"

Leicht verständliche Übersicht der Österreichischen Bergrettung zum Thema "Lawine". Das Berücksichtigen dieser Grundregeln hilft bei der Planung und Durchführung von Skitouren. Themenübersicht: Grundregeln, Notausrüstung, "Was tun im Notfall", "Wie überlebt man", "Was kann man in der Gruppe tun", "Schnelle Hilfe durch Begleiter"...
Stop or Go Entscheidungsstrategie "Stop or Go".

Begleitbroschüre für das Ausbildungsprogramm "Sicher am Berg" vom Österreichischen Alpenverein für die Planung und Durchführung von Skitouren. Als Handlungskonzept dienen die "Standardmaßnahmen", welche als Checkliste die Bereiche Planung, Aufstieg sowie Abfahrt beinhalten. Zumutbarkeit und Praxisrelevanz stellen dabei die Leitmotive dar.
SnowcardDie SnowCard - Lawinen-Risiko-Check

Der schnelle Risikocheck zur Beurteilung der Lawinengefahr. Jede Menge nützliche Informationen rund um das Thema Lawinen, Risiko, Faktorencheck etc. von Martin Engler. Bezugsmöglichkeit von SnowCard und umfangreicher Fachliteratur.
3x3 Methode3x3 Methode von Werner Munter (vorgestellt von: alpin.de):

Die Reduktionsmethode von Werner Munter ist eine Rechnung zur Ermittlung des Risikos mittels der Faktoren Steilheit, Exposition, Gefahrengrad und Verhalten. Dabei ordnet Munter dem jeweiligen Gefahrengrad und den jeweiligen Verzicht-Faktoren (so genannten Reduktionsfaktoren) Zahlen zu, sodass anschließend die Risikoreduktion in eine einfache Rechnung gefasst werden kann.
Reduktion des LawinenrisikosReduktion des Lawinenrisikos (vorgestellt von: alpin.de):

Die neue Planungs- und Entscheidungshilfe des SAC "Reduktion des Lawinenrisikos" bietet in der Planungs- und Entscheidungsphase für Freerider und Tourenfahrer eine wertvolle Hilfe. Auch hier sind die elementare Reduktionsmethode und die Formel 3x3 zur Beurteilung der Lawinengefahr von Werner Munter die Grundlage für diese Entscheidungshilfe.
Lawinen-Warn-DreieckLawinen-Warn-Dreieck:

Planungs- und Entscheidungshilfe für Wintersportler von Günter Durner (staatl. gepr. Berg- u. Skiführer). Das Lawinenwarndreieck ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise und stellt komplizierte Sacherhalte einfach und übersichtlich dar. Kernpunkt ist die Aufteilung in drei wesentliche Bereiche: 'Zu Hause', 'Auf Tour' und 'Im Notfall'.
LawinenlehrgangLawinenlehrgang:

Lawinenseminare, Vorträge und Skiführungen von und mit Martin Engler (staatl. gepr. Berg- und Skiführer). Auf den Vorträgen erfahren Sie aus erster Hand den aktuellen Stand der Lawinenforschung. Persönlich erlebte Fallbeispiele und Geschichten machen das Thema Lawinen spannend und interessant. Zur Verfügung stehen Diashows, Folien und Beamerpäsentationen.
Lawinensicherheitlawine.org / lawinensicherheit.de (ORTOVOX Sportartikel GmbH):

Lawinenlageberichte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz, Italien und Großbritannien und einigen außereuropäischen Ländern.
Lawinenseminare für jeden Geschmack.
Lawinen Knowhow zur Tourenplanung
LawinensicherheitSLF (Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos):

Zum Download:

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Sicherheitsausrüstung

LawinenschaufelnLawinenschaufel:

Eine Lawinenschaufel ist dazu gedacht, von Lawinen verschüttete Personen ausgraben zu können. Die Lawinenschaufel gehört neben LVS-Gerät und Lawinensonde zur Standard-Sicherheitsausrüstung von Snowboard- oder Skitourengehern und Freeridern (Variantenfahrern), die abseits der gesicherten Skipisten unterwegs sind. Ohne eine solche Schaufel ist es kaum möglich, jemanden in einem Lawinenkegel auszugraben, denn im Kegel hat der Schnee eine sehr hohe Dichte und wird hart wie Beton.
LawinensondenLawinensonde:

Eine Lawinensonde dient zur Ortung eines verschütteten Opfers im Lawinenkegel. Sie gehört zusammen mit LVS-Gerät und Lawinenschaufel zur standardmäßigen Ausrüstung jedes Tourengehers oder Bergretters. Sofern man zuerst mit dem LVS sucht, dient die Sonde nur zur Feinortung des Opfers. Vor allem bei spontanen Lawinenabgängen in Skigebieten oder bei Verschütteten ohne LVS kommt die Lawinensonde zum Einsatz. In solchen Situationen werden Suchtrupps aufgeboten, die in kurzen Abständen rasterartig und geordnet den Lawinenkegel absuchen.
LVS-GeräteLawinenverschütteten-Suchgerät (LVS):

Ein LVS-Gerät (LawinenVerschüttetenSuchgerät) ist ein elektronisches Gerät, um von Lawinen verschüttete Personen auffinden zu können. Werden Personen von einer Lawine verschüttet, stellen die Nicht-Verschütteten ihre Geräte auf Empfang. So kann das Signal und damit der Verunglückte auch auf einer großen Fläche geortet werden. Das akustische Signal beim Empfang wird als piepsender Laut wahrgenommen, daher wird das LVS-Gerät oft auch als Piepser oder Lawinenpieps bezeichnet. Das LVS-Gerät gehört neben Lawinensonde und Lawinenschaufel zur Standard-Sicherheitsausrüstung von Skitourengehern und Freeridern, bzw. Schneesportlern die sich abseits von gesicherten Pisten bewegen.
AvaLungAvaLung:

AvaLung wurde u.a. speziell für Schneetourengeher / Skitourenfahrer entwickelt. AvaLung gibt es als einzelnes Gurtsystem oder bereits integriert in Rucksäcken. Zum Prinzip: Schnee ist luftdurchlässig, daher hat es im Schnee genügend Luft zum atmen. AvaLung ist ein Filter, welcher die Ein- und Ausatmungsluft trennt. Einatmungsluft wird vom Verschüttetetn durch das patentierte AvaLung-System eingeatmet und gewährleistet die Sauerstoffversorgung. Beim Ausatmen wird die Ausatemluft hinter den Rücken des Verschütteten abgeleitet. Damit wird die Zeit, in der ein Verschütterter atmen kann, auf bis zu eine Stunde verlängert.
LawinenballLawinenball oder auch Avalanche Ball:

Effektives und kostengünstiges Ortungssystem, durch einen sich mechanischen öffnenden Ball, der auf der Lawinenoberfläche mitschwimmt und so die Lage des Verschütteten sofort anzeigt. Die Seite bietet eine Präsentation des Lawinenballes, umfangreiches Testmaterial und einen eigenen Shop.
ABS Lawinen Airbag SystemABS Lawinen Airbag System:

ABS – das einzige System, das Sie vor dem Verschütten in einer Lawine bewahren kann. Das ABS-System sorgt dafür, dass man bei einem Lawinenabgang mit dem zusätzlichen Auftriebsvolumen der beiden Airbags von 170 l in fließenden Schneemassen an der Schneeoberfläche bleibt und nicht verschüttet wird bzw. die Verschüttungstiefe reduziert wird. Die Überlebenschancen erhöhen sich dadurch nachweislich drastisch.
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Lawinenrettungssystem RECCOLawinenrettungssystem RECCO:

RECCO ist ein elektronisches System, das eine schnelle Lokalisierung eines Lawinenopfers ermöglicht. Es besteht aus zwei Einheiten, den RECCO-Reflektoren, die in Bekleidung, Schuhen und Helmen integriert sind, und dem Suchgerät, welches aufgrund seiner Größe aber nur vom organisierten Rettungsdienst im Skigebiet eingesetzt wird. Das Tragen von RECCO-Reflektoren kann keine Lawinenverschüttung verhindern und weder das Überleben noch die Ortung des Lawinenopfers garantieren. Die Sicherheitsregeln im Gebirge müssen unabhängig hiervon immer beachtet werden.

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