Berge der Guten Hoffnung (Östlicher 2.415m, Westlicher 2.388m)

Aus dem Tal gesehen handelt es sich bei den Bergen um zwei auffallend dreieckige Felsgipfel, die in Wirklickkeit nur zwei untergeordnete Felszacken im langen Westgrat der Hochfrottspitze sind. Nach Th. Steiner gibt es Überlieferungen, dass die Zacken von Touristen benannt wurden, die auf dem Waltenberger Haus bei Nebel und Regen auf Wetterbesserung hoffen durften, als sie diese Gipfel wieder sehen konnten.

Damals im 19. Jahrhundert kam es zu einer zunehmenden Institutionalisierung des Wanderns durch Wander- und Gebirgsvereine. Diese - meist bürgerlichen und heimatverbundenen Vereine - leisteten Pionierarbeit in der Erschließung der Natur durch Wanderwege, Wegweiser, Karten und Schutzhütten. In dieser Zeit bekamen die "Berge der Guten Hoffnung" warscheinlich ihren Namen. Sie sind vom Waltenberger Haus gut sichtbar und vielleicht wurden die ersten Bergvagabunden, abends auf der Terasse die glühenden Gipfel betrachtend, zu dieser poetischen Namensgebung inspiriert.