Einödsbach (1.142m) im Stillachtal

Ein Alpengasthof, ein ehemaliges Jagdhaus der Wittelsbacher und eine Alp: Das ist Einödsbach im Stillachtal; der südlichste, ständig bewohnte Ort in Deutschland. Der Weg dorthin führt von Oberstdorf aus durch das Stillachtal. An dessen Ende liegt in einem Hochgebirgskessel am Fuße der Mädelegabel der Weiler, der bereits im 15. Jahrhundert erwähnt wurde und früher eine eigene Gemeinde war. Heute gehört er zu Oberstdorf. Wer in Einödsbach lebt oder hier seine Ferien verbringt, muss die Einsamkeit lieben. In manchen Jahren gibt es hier keinen Monat ohne Schnee und Nebel.

Im Sommer ist Einödsbach ein beliebter Ausgangspunkt für Bergwanderer und Hochgebirgstouristen. Schon 1855 hat Johann Baptist Schraudolph aus Einödsbach die erste Bergsteigergruppe auf die Mädelegabel geführt. 20 Jahre später hat der vielfach ausgezeichnete Bergführer in seinem Haus Nr. 1 in Einödsbach eine Gaststube eingerichtet. Für die ersten Mitglieder des neu gegründeten Alpenvereins wurde sie: Schraudolph's Clubhütte. Aus dem damals einstöckigen Haus mit der kleinen Wirtschaft ist im Laufe der Jahre ein stattlicher Alpengasthof mit 40 Betten entstanden; Heizung, Licht und Wasserklosett inclusive. Der Gasthof Einödsbach wurde viele Jahre von Marianne Bauer, einer Urenkelin von Johann Baptist Schraudolph geführt und nun an die nächste Generation an Tochter Katharina mit Ehemann Christof übergeben. Für alle ist Einödsbach der schönste Ort auf der ganzen Welt.

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